Die Physik der Sturmflutüberschwemmung
Küstenfluten resultieren aus dem Zusammenspiel von atmosphärischen barometrischen Druckabfällen, anhaltenden auflandigen Winden und flacher Bathymetrie.
1. Gekoppelte Hydrodynamik und Wellenphysik
Das Advanced Circulation (ADCIRC)-Modell in Verbindung mit Simulated Waves Nearshore (SWAN) modelliert genau den Wellenaufbau – den Anstieg des mittleren Wasserstands aufgrund des Brechens windgetriebener Wellen entlang der Küstenlinien.
2. Randbedingungseingaben
Der atmosphärische Antrieb erfordert präzise Holland-Windfeldformulierungen und die Kalibrierung der NOAA-Wasserstandsstation. Selbst geringfügige Verschiebungen des Landungswinkels führen zu dramatischen nichtlinearen Schwankungen in der Spitzenhöhe der Überschwemmung.
3. Entwurf einer robusten Verteidigungsinfrastruktur
Die Modellausgaben leiten Spezifikationen für die Kammhöhe von Deichen, Deckwerken und lebenden Küstenfeuchtgebieten, um wichtige Küstengüter zu schützen.